
Basaltfaser-Bewehrungsstäbe und Glasfaser-Bewehrungsstäbe sind beide Verbund-Bewehrungsprodukte, die auf dieselbe Weise hergestellt werden — der einzige echte Unterschied ist die Rohfaser. Basalt-Bewehrungsstab besteht aus Basaltfaser, Glasfaser-Bewehrungsstab aus Glasfaser.
Basaltfaser-Bewehrungsstab
- Bei der Zugfestigkeit 2,5-mal so stark wie Stahl.
- 5-mal leichter als Stahl.
- Von Natur aus beständig gegen Laugen, Rost und Säuren.
- Hat denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten wie Beton, sodass er keine temperaturbedingte Rissbildung verursacht.
- Hält höhere Temperaturen aus, bevor er schwächer wird.
- Leitet keinen Strom und nimmt keine Hochfrequenzfelder auf, was ihn für Krankenhäuser oder Rechenzentren geeignet macht.
GFK-Bewehrungsstab
- Bis zu 7-mal leichter als Stahl in Betonplatten, was Tragwerkslast und Transportkosten senkt.
- Korrodiert und rostet selbst bei minimaler Betondeckung nicht und verlängert die Lebensdauer des Bauwerks.
- Hat die doppelte Zugfestigkeit von Stahl.
- Braucht weder Wärmebehandlung noch Schweißen, was die Installation vereinfacht.
- Nicht leitend und nicht magnetisch, wodurch das Risiko von Stromschlag oder Störung empfindlicher Geräte entfällt.
Wo sie sich unterscheiden
Technisch liegt der Hauptunterschied zwischen Basalt- und GFK-Stäben in der Temperaturbeständigkeit. Glasfaser-Bewehrungsstäbe und -matten behalten ihre Eigenschaften bis etwa 200 °C, während Basaltbewehrung bis zu 400 °C aushält. Allerdings werden beide Fasertypen bei der Herstellung mit derselben Schutzmasse überzogen, und deren Temperaturbeständigkeit ist wichtiger als die Grenze der Faser selbst — in der Praxis gibt es daher kaum einen nennenswerten Unterschied zwischen Glasfaser- und Basalt-Bewehrungsstab, wenn es um Hitzebeständigkeit geht.
Fazit
Sowohl Basaltfaser- als auch Glasfaser-Bewehrungsstab übertreffen Stahlbewehrung in mehreren Punkten, jeweils mit eigenen Stärken. Welcher am besten zu Ihrem Projekt passt, hängt von Ihren konkreten Anforderungen ab.